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Scum erhält Anti-Cheat-Maßnahmen, die echtem Abschaum den Kampf ansagen

Ständig ins Gras beißen kann ganz schön nervtötend sein, aber von Cheatern erwischt zu werden ist doppelt ärgerlich. Die buchstäblich verkackten Tage mit Bots in der Survival-Sandbox Scum haben nun (hoffentlich?) ein Ende – und zwar dank eines Anti-Cheat-Systems, das neulich zugefügt wurde. Wobei die wahre Überraschung eigentlich darin liegt, dass dieses mörderische Spiel ohne  Maßnahmen veröffentlicht wurde, die Schummelei unterbinden. Bekannte Hacks für Scum enthielten einen Aimbot, einen Wallhack mit Markierungen und Gesundheitsbalken über Spielern, Teleportation zum Standort eines anderen Spielers, unendliche Munition … eben lauter übles Zeug.

„Anticheat läuft jetzt. Wir werden es weiter verbessern und Scum so mogelfrei wie möglich halten!“, ließen die Entwickler am Sonntag in den Patchnotes verlauten. „PS – Auch die Verwendung von Exploits wird als Betrug betrachtet und kann zu einem Ausschluss führen.“

 

Der Beitrag enthält außerdem eine Reihe von Bug- und Exploit-Fixes sowie das Hinzufügen von Server-Admin-Steuerelementen. Außerdem wurden in Scum kürzlich einige Nazi-Tattoos entfernt .

Scum ist erst letzten Mittwoch in die Early-Access-Phase gestartet, somit war die Zeit der Mogelei nicht besonders lange. Trotzdem irgendwie seltsam. Nun gut, jetzt ist Anti-Cheat angesagt, und das endlose Wettrüsten zwischen Cheat-Erstellern und Cheat-Blockern wird ernsthaft beginnen.

Scum ist jetzt auf Steam Early Access erhältlich, der Preis liegt bei 19,99 Euro. Es wurde von Gamepires zusammen mit Croteam erstellt und von Devolver Digital veröffentlicht. Der Plan sieht vor, dass es für mindestens ein Jahr  im Early Access verweilt, es ist also noch ein weiter Weg nach Buffalo.

Trotzdem ist das Spiel bereits in die Charts eingestiegen und gehört mit 30.000 aktiven Teilnehmern zu den Beliebtesten in Steam. Das muss nichts heißen, schließlich war DayZ anfangs auch beliebt und geriet dann schnell ins Stocken. Aber hey, die wilden Tage im wilden Westen eines Multiplayer-Spiels im Early Access können aufregend sein, in einer Zeit, in der jeder noch alles lernt. Schade, dass diese Art von Spielen während ihrer frühen Lebensphase stets unter bescheuerten beziehungsweise unfairen Spielern leidet, denn die typischen Pionier-Erlebnisse neigen dazu weniger aufregend zu sein, wenn das Spiel mal gut läuft.

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Denis Brown

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