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Die Neon-Flitzer des Future-Racers Distance verlassen die Early Access-Phase

 

 

Nur minimal von den Laserstrahlen angesengt, verlassen die fliegenden Autos des Future-Racers „Distance“ heute die Early-Access-Phase. Fast sechs Jahren nach der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne und nach fast vier weiteren im Early Access haben die Entwickler Refract Version 1.0 ihres von Todesfallen gespickten Hindernislaufs gestartet. Hier gebt ihr Vollgas in einer Neonwelt, die im Takt pulsiert.

Die aktuelle Version enthält zwei neue handlungsorientierte „Adventure“-Kampagnen , die auf einem ganzen Stapel benutzerdefinierter Strecken basieren – inklusive der Stadt aus Nitronic Rush (dem Vorgänger von Distance), und der Unterstützung von VR-Brillen. Allerdings kommt auch zufallsgenerierte Streckenerstellung zum Zuge. Solltet ihr keinen epileptischen Anfall fürchten, dann beamt euch genüsslich die Lasershow des angehängten Trailers rein:

Auch wenn die Inspiration durch San Francisco Rush 2049 unverkennbar ist, hat Distance mehr Gemeinsamkeiten mit Redlynxs Knochenbrecher-Geschicklichkeitsspiel Trials, als mit einem traditionellen Rennspiel, bei dem man einfach nur Runden eines Kurses abklappert. Die Strecken sind linear und häufig mit Sprüngen und tödlichen Fallen gespickt. Dank der Triebwerke eures futuristischen Wagens könnt ihr frei an Wänden und Decken fahren und kurzzeitig durch die Luft düsen. Es geht also genauso gut um Plattform-Action wie um schnelles Fahren. Wiederholte Ausflüge auf bekannte Strecken fahrt ihr gegen die Uhr.

Der Abenteuer-Modus wurde für Version 1.0 fast komplett umgestrickt und gibt für das komplette Erlebnis eine beeindruckende Visitenkarte ab. Es geht um eine Geschichte mit stetiger Streckenprogression, die zugleich als erweitertes Tutorial fungiert. Man könnte das Ganze auch als spektakuläre Mischung aus kurzer Science-Fiction-Horrorgeschichte und Musikvideo beschreiben. Das anfängliche Abenteuer ist nicht sonderlich lang und pendelt sich irgendwo zwischen 90 Minuten und zwei Stunden ein. Darüber hinaus gibt es jedoch  Dutzende von eigenständigen Tracks, die von Refract und Fans des Spiels erstellt wurden. Für nostalgische Fans gibt es sogar ein zweites und schwierigeres Abenteuer im Rahmen des Freeware-Vorgängers Nitronic Rush.

Distance kann man zwar im Alleingang spielen, doch Online-Ranglisten und Ghost Replay Tracking für konkurrierende Wettbewerbe halten die Motivation aufrecht. Der direkte Mehrspieler-Anteil setzt auf Online-Begegnungen und eine Split-Screen-Option, sowie einige kreative Modi wie Reverse Tag, wo der erste Spieler, der drei Minuten lang die Krone innehält, gewinnt. Sogar ein paar Skate-Park-Karten, die man im Stunt-Modus spielen kann, sind enthalten sodass ihr euch mit Flips, Salti und Drehungen austoben könnt, die bewertet werden. Nach unseren Informationen ist der VR-Modus ebenfalls ziemlich gut.

Nicht zuletzt scheint der Level-Editor von Distance ein Monster zu sein. Komplett mit Schleifen, Fallen und Teleportern und allem, was ihr euch wünscht. Textur-Experten können einige der spektakulären Umgebungen erstellen, zumal es Tausende mehr im Steam Workshop gibt. Selbst wenn ihr den komplett ausgesaugt habt, könnt ihr noch immer kreativ werden, indem ihr Strecken anhand von Stichworten erstellt. Beispielsweise mit den Anhaltspunkten „beängstigend steile Regenbogenspitzen“. Rechen, rechen und studier – peng, setzt euch die Maschine genau das vor, was ihr euch gewünscht habt. Na wenn das kein Grund für eine Probefahrt ist, was dann?

Distance erhaltet ihr über Steam and Humble für € 16,79. Das Freeware-Vorbild Nitronic Rush findet ihr hingegen hier.

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Denis Brown

Contributor

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