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Südkorea plant ein Gesetz, das sexuelle Belästigung in Spielen wie Overwatch unter Strafe stellt.

Der südkoreanische Gesetzgeber erwägt eine Gesetzesvorlage, die sexuelle Belästigung in Online-Spielen wie Overwatch vor Gericht bestrafen würde. Der Vorschlag stammt von Kim Sumin, Sekretärin des Frauen- und Familienkomitees der Nationalversammlung.

Südkorea hat bereits Gesetze, die Online-Beleidigungen und Diffamierungen abdecken, aber laut einer über Naver zugänglichen Zeitung aus Seoul möchte Kim die bestehende Gesetzgebung ändern, da es (Zitat) „keine explizite Strafe für sexuelle Belästigung in Online-Räumen, beziehungsweise abseits des Arbeitsplatzes gibt, wo die Zahl der Opfer kontinuierlich gestiegen ist.“ Sollte das Gesetz verabschiedet werden, ist es wahrscheinlich, dass dieselbe Infrastruktur angewendet wird, das sie anderen Gesetze anwenden. Etwa, dass Spieler ihr Battle.net-Konto mit einer Sozialversicherungsnummer verknüpfen müssen.

 

Laut der Übersetzung von Twitter-Benutzer „gatamchun“ nannte Kim Overwatch als Beispiel für eine Umgebung, in der Frauen oft sexuell belästigt würden.

Eine koreanische Feministen-Gruppe nutzt dein 2017 die Overwatch-Heldin D.Va als Maskottchen. Gegenüber Kotaku ließ die Gruppe verlauten, dass es „für jemanden wie D.Va in einem sexistischen Land wie dem unseren unmöglich wäre, in Erscheinung zu treten.“ Sie würde durch Missbrauch aus der professionellen Gaming-Szene gedrängt werden.

Sexuelle Belästigung richtet sich unverhältnismäßig stark gegen Frauen, und die Stummschaltung von Straftätern benachteiligt dieselben Frauen, da sie die Teamarbeit torpedieren und es ihnen erschweren, in hohe Ränge aufzusteigen. Sogar die talentierte koreanische Spielerin Kim „Geguri“ Seyeon, die derzeit die einzige international qualifizierte Frau, die in der Overwatch League spielt, sagte, sie hätte früher beim Spielen in Betracht gezogen, ihre Stimme durch eine Software männlicher klingen zu lassen.

Südkorea ist bei Weiten nicht das einzige Land, das in Spielen mit sexueller Belästigung zu kämpfen hat, aber es ist führend in Sachen E-Sport. Ob dieses Gesetz – sofern es denn verabschiedet wird – Frauen helfen wird, in den Pro-Status aufzusteigen, oder auch nur in Ruhe spielen zu können, bleibt abzuwarten.

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Denis Brown

Contributor

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