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Berichten zufolge steht Microsoft kurz davor, RPG-Profi Obsidian zu übernehmen.

Kotaku berichtet aufgrund der Aussage branchennaher Quellen, dass Microsoft kurz davorsteht, den Deal zum Erwerb des fleißigen RPG-Studios Obsidian Entertainment zu besiegeln. Laut Kotakus Quellen ist die Angelegenheit weit genug fortgeschritten, um es als „eine Frage von wann, nicht ob“ zu bezeichnen. Obsidian sind beispielsweise für die Pillars Of Eternity- Serie bekannt – eine Reminiszenz an das Party-basierte Rollenspiel im Baldurs Gate-Stil -, hat aber im Laufe der Jahre einige weitere ausgezeichnete Spiele hervorgebracht.

Sollte Microsoft schließlich Obsidian kaufen, bleibt zu hoffen, dass sie dem Studio weiterhin freie Hand lassen, aber mit einem Budget im Rücken, das nur ein Mega-Publisher und Plattform-Inhaber bieten kann. Nachdem Obsidian von Publishern und einigen besonders schlechten Deals gebrandmarkt wurde, kam es zum Crowdfunding für beide Pillars Of Eternity-Spiele. In einen Sack gesteckt mit Studios wie inXile (The Bard’s Tale 4, Wasteland 2 & 3) wurde Obsidian vermittelt, dass RPGs klassischer Machart nicht zu finanzieren seien. Jahre der Aufbauarbeit und diverse Gerüchte hielten den Glauben derweil am Leben.

Wer weiß, womöglich könnte sich Microsoft neu positionieren, um den Spiele-Markt aus einem neuen Angriffswinkel aufzurollen. Die Xbox One lief trotz anständiger Performance lange Zeit der Sony PlayStation 4 hinterher und konnte erst mit der Xbox One X einen Hardware-Vorteil herausholen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die meisten potenziell exklusiven Studios mit Sony zusammengetan, und Microsoft wandte sich neuen Ansätzen zu, etwa durch das Xbox Game Pass-Abonnement und den kürzlich angekündigten Spiele-Streaming-Dienstes xCloud.

Microsoft beharrt auf den Windows 10-Store, nur ist es bemerkenswert, dass ihre Entscheidung, Xbox und PC effektiv zu einer Plattform zu fusionieren, größtenteils zugunsten des PCs ausfällt. Immerhin erscheint dort auch das nächste Halo, wodurch die Xbox einen weiteren konsolenexklusiven Titel verliert. Microsoft kann es an sich egal sein, denn das Geld geht nach Redmond, egal ob es nun auf der Xbox oder dem PC verdient wird.

Microsoft hat in letzter Zeit einen ganzen Sack voll Talente und Studios eingekauft, einschließlich Hellblade Studio Ninja Theory. Auch Obsidian ist eine interessante Wahl, wenn man bedenkt, dass sich Studio und Vertrieb 2012 über das abgesagte Stormlands (siehe Eurogamer) stritten, was darauf hindeutet, dass sich inzwischen hinter den Kulissen etwas geändert hat.

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Denis Brown

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