Die 50 besten Shooter für den PC Die 50 besten Strategiespiele für den PC

Do not feed the Monkeys zeigt euch eine ganz spezielle Art von Voyeurismus

Menschen sind die seltsamsten Primaten, ebenso widersprüchlich und panisch wie von Gewohnheiten getrieben. Fictioramas düster-komischer Voyeurismus-Simulator „Do not  feed the Monkeys“ fordert euch auf, lediglich zu beobachten und nicht zu interagieren, aber ihr werdet wahrscheinlich nicht widerstehen können, hier und dort ein paar Knöpfe zu drücken. Gestern im Rahmen des neuesten Genre der Orwellschen Panopticon-Simulatoren veröffentlicht, füttert ihr die Affen nicht. Ihr müsst die Bedürfnisse eures eigenen Charakters in Einklang bringen, während ihr euch durch gehackte Kameras in die Angelegenheiten anderer einmischt. Zieht euch den Trailer rein!

Das Ganze ist wie eine Mischung aus Papers, Please, Beholder und FMV-Spiele mit mehreren Bildschirmen aus dem Schlage eines Night Trap. Do not Feed Feed The Monkeys stellt eine seltsame Mischung aus Point-and-Click-Elementen und Life-Sim dar. Als neues Mitglied des „Primate Observation Club“ habt ihr die Aufgabe, „Affen im Käfig“ durch Kamera-Feeds auszuspionieren, Informationen zu sammeln (durch Klicken auf Hot-Spot-Elemente und Wörter im Dialog) und diese zu Profilen zusammenzusetzen. Einige Kameras geben einen umfassenden Einblick in das Zuhause oder das Arbeitsleben einer Person, andere sind eher situativ, wie eine Überwachungskamera an einer Tankstelle, die dem Erkennen von Autos dienlich ist.

Ein Mitglied des Primate Observation Club zu sein, hat seine Vor- und Nachteile. Beispielsweise kostet der Spaß Mitgliedsbeiträge als auch Zeit und Energie, und die Spieler müssen alle Instrumente mit den Anzeigen für Gesundheit, Hunger und Müdigkeit jonglieren. Spielt eure Karten richtig aus und ihr werdet euch durch Schnüfflerei ein besseres Leben verdienen. Macht ihr alles falsch, ruiniert ihr eventuell das Leben der beobachteten „Affen“. Oder das eigene. Es gibt mehrere Enden, auf die man hinarbeiten kann, und eine Menge Video-Feeds zum Jonglieren.

Schon eine kurze Ansicht des Spiels gibt eine ungeahnte Komplexität preis. Nicht alle Optionen scheinen sofort offensichtlich zu sein, und einige Entscheidungen können weitreichende Auswirkungen haben – von denen werdet ihr dann am nächsten Tag in den Zeitungen lesen, statt einen normalen Kamera-Feed zu sehen.

Do not feed the Monkeys gibt es jetzt auf Steam und Humble für 9,59 Euro oder im Bundle auf Steam zusammen mit dem ebenfalls Paranoia verursachenden Beholder und I’m Not A Monster von Alawar Premium. Jetzt gibt es eine verdammte Marktnische, die langsam gefüllt wird.

Wenn Sie auf unsere Links zu Online-Shops und einen Kauf tätigen, erhalten wir ein paar Cent. Infos dazu finden Sie hier.

Who am I?

Denis Brown

Contributor

More by me

Support RPS and get an ad-free site, extra articles, and free stuff! Tell me more