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Warcraft 3 Reforged soll alle früheren Mods unterstützen

Ein Detail, das vielen bei der Ankündigung von Warcraft III: Reforged entgangen war, ist Blizzards Unterstützung für Mods im kommender Remaster. Alle von Spielern erstellten Karten und Modi des Originals sollen unterstützt werden. Das sind großartige Neuigkeiten. WC3 hat eine der größten, inzwischen beinahe vergessenen Modding-Szenen, die so viele Genres umspannt, ja sogar über die offensichtlichen Genregrenzen der MOBAs wie DotA hinauswächst. So mancher Spieler freute sich über zufällige ‚Custom Games‘ und entdeckte dabei immer wieder Neues, Überraschendes, Entzückendes oder einfach Unheimliches (etwa die ’sexy‘ Tower Defense-Spiele). So gut, großartig, schön, hoffentlich wird diese Wiedergeburt von WC3 noch mehr Menschen in seinen Bann ziehen.

Nur zur Erinnerung: die Neufassung von Blizzards RTS aus dem Jahr 2002 kommt mit neuen oder verbesserten Artworks, neu aufgenommenen Stimmen, optimierten Pegeln, Balance-Einstellungen und weitreren Anpassungen. Der Plan sieht vor, dass die Reforged- und Originalversionen miteinander kompatibel sind. Soll heißen, beide Varianten können miteinander gespielt werden, als wären sie ein und dieselbe.

Blizzard sagr folgendes: „Weil sie auf der gleichen Engine basieren, können Leute mit der normalen Version von Warcraft 3 mit denen spielen, die über die Reforged-Version verfügen“, so QA-Testleiter Nicholas Louie gegenüber dem RPS-Fanzine-PC-Gamer. „Es gibt viele benutzerdefinierte Karten auf dem Markt, also müssen wir auf Bereiche reagieren, in denen, wenn etwas nicht funktioniert, wir uns darum kümmern werden. Die Idee ist jedoch, dass diese beiden Spielergruppen koexistieren und miteinander spielen können. “

Soll heißen, sie sind nicht ganz sicher, ob das alles reibungslos funktioniert.

„Wir arbeiten daran, dass benutzerdefinierte Karten in Warcraft III Reforged vollständig unterstützt werden, und genau wie in StarCraft Remastered gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die die Leute gemacht haben, seit der ursprüngliche Editor herauskam“, sagte Tim Morton von Blizzard zum PC Gamer Fanzine PCGamesN . „Wir haben also unsere Arbeit erledigt, aber eines unserer Ziele besteht definitiv darin, alle benutzerdefinierten Karten in Warcraft III zu unterstützen.“

Die Liste der selbsterstellten Spielmodi scheint endlos. Kooperative Turmverteidigungsspiele mit Helden und riesigen Tech-Bäumen, wettbewerbsfähige Turmverteidigungen, „Labyrinth“ -DDs, bei denen man Labyrinthe bauen musste. Dinge wie Enfos Team Survival, bei dem Helden absurde Monsterhorden bekämpfen, aufrüsten und Mega-mächtige Gegenstände schnappen, während sie versuchen, auf der gegnerischen Seite der Kart zu überleben – und dort den Ablauf zu stören. Klassenbasierte Überlebens-RPGs wie Night Of The Dead, in denen Spieler über eine riesige Karte streifen, Missionen abschließen, nach Vorräten suchen und Stützpunkte zur Abwehr von Zombies (oder Dinosauriern oder, oder, oder…) nutzen. Wettkampf-Minispiel-Bonanzas wie Uther Party, die sich durch dumme Modi und Herausforderungen bewegen, Footman Frenzy und wie sie alle heißen. Und ja, Warcraft 3 ist das Spiel, das die moderne Form des MOBA herauskristallisiert hat.

Das Spiel platzte voller Remixe aus allen Nähten. Spieler genossen eine Karte, ließen sich von der Inspiration beeindrucken und veröffentlichten dann ihre eigene, optimierte Version. Erstaunlich war es, wie oft Benutzer beim Remixen feststellten, dass sie auf ähnliche Ideen kamen. Hoffentlich bleibt die Szene auch weiterhin so lebhaft.

Warcraft III: Reforged ist für 2019 geplant und wird rund 30 Euro kosten.

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Denis Brown

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