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Das Hoverbike-Rennspiel Desert Child ist jetzt erhältlich

Desert Child wirkt zuert sehr gewöhnlich, mit einer heruntergekommenen Science-Fiction-Welt im Stile eines Cowboy Bebop, in der man (legal oder anderweitig) irgendiwe über die Runden kommt. Tatsächlich festigt der Start-Trailer diesen Eindruck gleich doppelt und leiht sich dadurch ein wenig von der Exposition eines klassischen Animes. Auf der einen Seite ein Rennspiel mit spielhallentypischer Baller-Einlage, auf der anderen Seite eine Life-Sim, denn die zweite (und wahrscheinlich auch größere) Hälfte von Oscar Brittains geistigem Kind beansprucht eure Zeit mit dem Durchstreifen der Straßen seiner futiuristischen Städte, dem Auftreiben von billigem Essen, dem Treffen Einheimischer, dem Abwicklen zwielichtiger Geschäfte und manchmal schlicht mit dem Stehlen der Fahrradteile anderer Leute. Schaut euch den Trailer an.

Trotz Anspielgelegenheit mit der Vorabversion haben wir nicht einmal die Hälfte der wilden Sachen aus den Trailern gesehen, etwa Herden von Kängurus, Rennen durch Vapourwave Otherworlds und all den Kram. Vielmehr haben wir Pizzen ausgeliefert, begleitet von einem fröhlichen, dämlichen Lied über die Käserei. Die Rennen selbst sind bemerkenswert anspruchsvoll. Wenn ihr schlecht arbeitet, endet ihr erschöpft am Straßenrand, mit einem kaputten Fahrrad und fast keinem Geld, um Reparatur- und Lebensmittelrechnungen zu bezahlen. Es geht um kniffliges Zeug, und manchmal lohnt es sich nicht, dem eigenen Schweinehund in den Hintern zu treten. Ein Rennen zu verlieren ist schließlich nicht das Ende.

Stürze und plötzliche Steinschläge können frustrierend sein, der ein Zeichen gegen das Spiel ist, ganz ohne solche Hindernisse würde es sich auch nicht richtig anfühlen. Der flippige, merkwürdige Soundtrack, die Intensität der horizontal scrollenden Shootereinlagen und die coolen Momente zwischen den Straßen ergeben eine berauschende Mischung. Das Spiel bietet zwar einen lokalen Multiplayer-Modus, aber wir haben uns noch nicht damit beschäftigt

Desert Child ist jetzt auf Steam , Humble und GOG für 10 € erhältlich. Der Soundtrack – hauptsächlich vom Entwickler Oscar Brittain, aber mit Gast-Tracks von Mega Ran, Girlfriend Material, People Like Us und SIXIXIX – kostet ein paar Tacken mehr, nämlich € 6,59. Das Spiel wird von Akupara Games veröffentlicht.

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Denis Brown

Contributor

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