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Eternal Castle wirkt wie ein Flashback zu Another World

The Eternal Castle gibt vor, ein Remastering eines 1987 verlorenen DOS-Spiels zu sein – ein filmischer Plattformer im Stil von Another World oder Flashback, aber mit einer harschen CGA-Farbpalette. Das verlorene Spiel der 80er Jahre hat es wahrscheinlich nie gegeben, aber angesichts des Wenigen, das wir gesehen haben (und den vielen Todesfällen beim Durchmarsch), fühlt es sich auf absichtliche Weise archaisch an, und wir sind bestrebt, tiefer in das Spiel einzutauchen. Das Spiel wurde von einem kleinen Team ohne Namen entwickelt (wobei man hier auf der offiziellen Seite mehr erfährt). Es fühlt sich wie ein Traum der Spiele an, mit denen wir aufgewachsen sind. Schaut euch den Trailer an.

 

 

Dieses Spiel ist ein großer Ball der Anachronismen. Die CGA-Ästhetik (geschicktes Wechseln zwischen mehreren Paletten aus je vier Farben) fingiert reines frühes DOS, aber die Animation übertrifft bei weitem alles, was im berühmt rotoskopierten Prince of Persia oder darüber hinaus zu sehen war. Die Musik brütet mit modernen Synthwaves, während der Soundtrack filmartig gestreckt wird, Allerdings bestehen die Effekte aus einer Mischung aus rauem Rauschen und stark überkomprimierten digitalen Samples. Es fühlt sich weniger an wie ein Spiel aus den Achtzigerjahren, sondern ähnelt eher Games aus dem Höhepunkt der DOS-CD-ROM-Ära.

Ein weiteres Element des Eternal Castle, das es von den realen Spielen der 80er Jahre trennt, ist die prozedurale Gestaltung. Sie entscheidet, in welcher Reihenfolge (nach einem anfänglichen Tutorial-Abschnitt) die einzelnen Level angegangen werden sollen, und die Entwickler sagen, es gibt genügend zufällige Ereignisse und unterschiedliche Raumplatzierungen, um dem Replay-Wert zu festigen. Die Geschichte ist vage – eine schmuddelige apokalyptische Welt, ein Reisender aus dem Weltraum, der auf einer missglückten Rettungsmission ist, und eine Vielzahl von merkwürdig befallenen und / oder verwunschenen Orten, die ihr erkunden sollt, bevor Ihr euer Ziel erreicht. Es ist eine etwas scharfkantige Sache, aber offensichtlich versucht man, Gefühle einer Zeit zu wecken, als Videospiele diese seltsamen, kantigen Konstrukte waren.

Von dem kleinen Stück, das wir gesehen haben (das Tutorial und je ein Teil von zwei der drei Welten, die zu Beginn offenstehen), gehen Parallelen aus, die an Another World erinnern. Es ist ein Spiel mit Trial-and-Error-Spielmechanik, und manchmal läuft man einfach kopfüber in eine tödliche Falle. Trotzdem gibt es eine halbwegs großzügige Gesundheitsleiste, und die Ressourcen werden zwischen den Toden aufgefüllt. Die Kontrollpunkte sind ziemlich weit voneinander entfernt, aber es gibt einen Gegenstand, der euch darüber informiert, wie weit der nächste Punkt entfernt ist, so dass ihr immer ein Ziel vor euch habt, auf das ihr hinarbeiten könnt. Dies ist ein Spiel, das sich hart und wenig einladend anfühlen möchte, obwohl es nicht so fies ist, wie es aussieht. Definitiv ein Erlebnis für diejenigen, die Kindheitserinnerungen an DOS-Spiele haben.
Eternal Castle startet am 5. Januar. Hier geht’s zur offiziellen Seite und zur Steam-Shop-Seite. Es wird von Playsaurus veröffentlicht.

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Denis Brown

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