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Bright Memory ist ein beeindruckendes FPS-Debüt eines Solo-Entwicklers

Die Bulletstorm-artige Combo-Verkettung des First Person Shooters Bright Memory – Episode 1 wurde am Wochenende in die Early Access-Phase auf Steam geschickt. Obwohl es noch nicht fertiggestellt und ein wenig fehlerbehaftet ist, ist es leicht zu erkennen, warum viele Spieler von dioesem Werk beeindruckt sind. Abgesehen von den unsauberen Ecken und Kanten wirkt Bright Memory wie ein High-Budget-Shooter, ist aber Teilzeitarbeit des Solo-Entwicklers „FYQD“, abgesehen vom Voice-Acting und der Musik. Das Spiel ist auch ein verdammt guter Spaß und man fühlt sich wie in einem Devil May Cry aus der Ich-Perspektive, wenn man Monster mit Waffe und Schwert in der Luft jongliert. Schaut es euch im Launch-Trailer an.

Wenn es anfangs Beschwerdegründe gibt, dann wegen des derzeitigen Early-Access-Zustands von Bright Memory – Episode 1, der nur kurz und knapp eine Stunde überspannt. Das Produkt hat einige Fehler, wie zum Beispiel das Scripting, um die nächste Phase eines Kampfes zu aktivieren, die manchmal fehlschlägt. Die Übersetzung aus dem Chinesischen ist manchmal unverständlich, obwohl wir bezweifeln, dass die Geschichte viel Sinn ergäbe, selbst wenn wir verstünden , worüber die SPielfiguren reden. Das Ganze wirkt wie eine aus den Fingern gezogene Entschuldigung für einen Haufen Sci-Fi-Supersoldaten, die in die Welt von Dark Souls reisen (überschattet von einem frechen Osterei), damit sie viele Monster und Untote erschießen und gelegentlich nach Schätzen suchen könnem, die aussehen als ob sie direkt aus einem neuen Tomb Raider-Spiel gefallen wären.

Es ist sehr schwer, sich für die Geschichte zu interessieren, während man gerade drei Kobolde in die Luft schleudert und sich auf einen von ihnen hebt, um sich gen Himmel zu ziehen. Man zückt das Lichtschwert, schnippelt sie in Stücke und hält danach einem riesigen, feueratmenden Wolf eien Shotgun vor die Nase. Die Kampfszenen von Bright Memory sind manchmal hektisch und unübersichtlich, aber mit etwas Übung kann man alle Feinde mit einer konstanten Rotation von Sci-Fi-Supermächten und Schusswaffen schlagen. Obwohl es nicht besonders schwer ist, ist es zutiefst befriedigend, eine Combo am Laufen zu halten und Feinde hilflos in der Luft zu jonglieren.

Eure Kräfte – sieben davon in der aktuellen Version, sobald sie alle freigeschaltet wurden – arbeiten alle mit separaten Abklingzeiten, wobei die kürzeste sieben Sekunden und die längste 45 Sekunden beträgt. Es ist nicht schwer, ständig zwischen den Spezialangriffen zu wechseln, und das Wechseln der Waffen wurde zu einem Teil des Spielrhythmus.

Die aktuelle Version ist kurz, aber macht auch bei wiederholtem Anlauf Spaß, obwohl ein Endloser Modus oder eine Arena wünschenswert wäre, die sich auf das Punktesammeln konzentriert. Es gibt ein Dutzend Kämpfe hier und zwei Bosskämpfe, mit zwei New-Game-Plus-Loops samt etwas härterem Kampf und der Möglichkeit, jedes Charakter-Upgrade freizuschalten. FYQD hofft, die Entwicklung von Episode 1 bis Ende des Jahres abzuschließen und um weitere zwei Stunden zu verlängern. Dann soll es mehr Waffen geben, mehr Monster und einige neue Charakter-Upgrades wie einen Vorwärtsschub. Weitere Fehlerbehebungen und Korrekturen sind selbstverständlich auch vorgesehen. Es ist geplant, den Preis zum offiziellen Start zu erhöhen, und (falls alles nach Plan verläuft), werden in den nächsten Jahren weitere Episoden fällig.

Bright Memory – Episode 1 ist bei Steam für 5,69 € im Early Access erhältlich.

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Denis Brown

Contributor

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