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Das klassische Shmup Devil Engine donnert mit einer Demo in den Download-Store

Bei den Shmups scheiden sich die Geister. So mancher Fan hat es mit „Bullet Hell“ -Shootern leichter als mit Oldschool-Typen wie Devil Engine, das heute auf den Markt kam. Die Feinde in diesen alten Shmups waren in den guten alten 16-Bit-Tagen positiv verrückt aggressiv und setzten den Spieler ständig mit unvorhersehbaren Wechselangriffenangriffen unter Druck. Zu den besten dieser Sparte in der späten 16-Bit-Ära gehörte die Thunder Force- Serie von Technosoft. Das Debüt von Protoculture Games fühlt sich wie eine stolze Hommage an diese verrückten Perlen ​​an, mit einer absichtlich begrenzten Farbpalette, aber einigen guten Ideen. Schaut euch den Trailer unten an oder schnappt euch hier eine Demo auf Steam .

Auch wenn Devil Engine nicht erlaubt, die Waffen frei zu wechseln, wie es bei Thunder Force-Spielen der Fall war, könnt ihr zumindest die Geschwindigkeit der Schiffes in drei Einstellungen ändern. Neben den Pickups für Spread-Machine-Gun, Homing-Energy und Straight-Laser-Waffen (die durch das Sammeln weiterer Power-Up-Typen aufgemotzt werden können), habt ihr einen großen Vorrat an Smart-Bomben. Im Gegensatz zu den meisten Shootern machen sie euch nicht unverwundbar oder räuem den Bildschirm leer, sondern feuern eine leistungsfähigere Version eurer aktuellen Waffe ab und sind ideal, um Bosse oder größere Gegner schnell zu bezwingen.

Der größte Kniff in Devil Engine ist der Burst Shield. Ihr könnt alle in der Nähe befindlichen Kugeln (Strahlen und andere Laserangriffe sind nicht betroffen) zu jeder Zeoit ausradieren. Der Stoß wird alle zwei Sekunden aufgeladen, so dass ihr dichtere Feuermuster wirklich ausdünnen könnt. Der einzige Nachteil bei der Verwendung des Burst-Schilds besteht darin, dass es euren Score-Multiplikator zurücksetzt. Wenn ihr jedoch genug Kugeln in einem Anlauf entfernt, kann es vorkommen, dass ihr einen höheren Multiplikator als zuvor einheimst. Es ist ein interessantes Risiko- / Belohnungssystem für Spieler, die hohe Punktzahlen anstreben.

Besonders lobenswert ist die Musik von Devil Engine. Zusätzlich zu dem Spiel, das viel von diesem klassischen Thunder Force-Feeling vermittelt, brachten die Entwickler den Technosoft-Komponisten Hyakutaro Tsukumo ins Team, um ein paar Tracks zu produzieren. Der Rest wurde von Qwesta erledigt, der zuvor etwas für ZeroRanger komponiert hatte. Das Ergebnis ist ein großartiger Soundtrack, der an einige Sega Saturn-Größen erinnert. Damals hatte die Spielemusik noch etwas von diesem Old-School-Sound, wurde jedoch nicht mehr durch Onboard-Soundchips eingeschränkt – starke Melodien, kraftvolle Synthgitarren – sowas eben.

Zusätzlich zu den anfänglichen Easy- und Hard-Modi gibt es einen Expertenmodus, der freigeschaltet werden kann, und einige alternative Modi (und möglicherweise einige zusätzliche Schiffe) mit eigenen Online-Bestenlisten. Es gibt auch eine Reihe von Bonus-Challenge-Missionen, die vom Hauptmenü aus gestartet werden. Die erste davon fordert euch auf, keinen Feind lebend aus dem Bildschirm entkommen zu lassen. Es ist eine unterhaltsame Art und Weise, einen klassischen Shooter aufzuwerten.

Devil Engine ist jetzt für 17,99 Euro auf Steam erhältlich. Eine kostenlose Demo ist auch auf der Store-Seite verfügbar. Das Spiel wird von Dangen Entertainment veröffentlicht.

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Denis Brown

Contributor

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