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Nvidia aktiviert Ray Tracing per Treiber für Grafikkarten der 10er-Reihe

Ja, ihr habt richtig gelesen. Nvidia hat angekündigt, DirectX Ray Tracing (oder kurz DXR) auf Grafikkarten der GeForce GTX 10-Serie zu aktivieren, angefangen mit der 6GB GTX 1060 nächsten Monat. Das Update wird über einen neuen Game Ready-Treiber kommen, der im April erwartet wird, und die Hoffnung ist, dass die Entwickler endlich den Motivationsschub bekommen, den sie so dringend benötigen, um weitere Ray-Tracing-fähige Spiele herauszubringen.

Bevor neue RTX-Besitzer anfangen zu jammern, dass sie ihr Geld für eine brandneue Grafikkarte verschwendet haben, nur um die coolen Nvidia RTX- Funktionen wie Echtzeit-Raytracing und DLSS zu nutzen, ist es erwähnenswert, dass diese Karten immer noch viel besser ausgestattet sind als ihre Geschwister der GTX 10-Serie. Dies liegt vor allem daran, dass jede RTX-Karte in der Turing-GPU über eigene RT-Cores verfügt, die speziell für Ray Tracing-Anwendungen bei hohen Geschwindigkeiten (und vor allem bei hohen Auflösungen) entwickelt wurden.

Die neu hinzugekommenen DXR-fähige GTX-Karten der 10er Serie können jedoch laut Nvidia nur mit „niedrigeren RT-Qualitätseinstellungen und -Auflösungen“ strahlen. Zwar ist nicht ganz klar, was dies in der Praxis bedeutet, aber es versteht sich von selbst, dass eure Karte der 10er-Reihe allein beim Versuch, höhere Ray Tracing-Einstellungen zu verwenden, in perfekt reflektierende Tränen ausbricht.

In der Tat heißt es seitens Nvidia, dass ihre RTX-Karten dank der oben genannten RT-Cores eine bis zu 2-3-mal höhere DXR-Leistung erzielen können. Schaut euch sich das verlinkte Diagramm unten an, in dem ein einziger Frame des Metro Exodus-Spiels dargestellt wird und welche zusätzlichen Arbeiten die GTX 1080 Ti im Vergleich zur RTX 2080 leistet – sowohl mit als auch ohne Verwendung der RT-Kerne. Nimmt man in Metro Exodus die DLSS-Unterstützung hinzu, so zeigen die Diagramme, dass ihr mit einer RTX 2080 eine dreifach höhere Bildrate als mit der GTX 1080 Ti erreicht – bei Ultra-Einstellungen und 1440p. Im direkten Vergleich sind die Werte bei über 60 FPS, während die 1080 Ti mit 20 Bildern pro Sekunde herumstrottert.

Bei Shadow of Tomb Raider ist die RTX 2080 bei 1440p doppelt so schnell wie die GTX 1080 Ti bei den entsprechenden Einstellungen und bietet 60fps statt 30fps. In Battlefield V ist sie um den Faktor 1,6 schneller und erhöht die Bildrate von 45 Bildern pro Sekunde auf bis zu 80 Bildern pro Sekunde bei RTX-Geschwistern.

Interessant wäre in diesen Vergleichen, wozu die neu eingeführten Grafikkarten GTX 1660 und GTX 1660 Ti in der Lage wären, die zwar nicht über die gleichen dedizierten RT-Cores wie ihre RTX-Cousins ​​verfügen, aber sonst deckungsgleich sind. Vielleicht sind ihre Turing-GPUs bei der Verarbeitung all dieser DXR-Daten viel schneller als ihre Pascal-Vorgänger. Nur die Zeit kann es zeigen.

Nvidia wäre es natürlich lieber, wenn ihr RTX-Karten kaufen würdet, um eine einwandfreie Ray-Tracing-Leistung zu erzielen. Trotzdem ist dies eine vielversprechende Neuigkeit für Ray Tracing-Skeptiker, die vielleicht zuerst wissen wollen, worum es bei dem Aufruhr geht, bevor Sie den Sprung wagen und eine Menge Geld für das Upgrade ihrer Grafikkarte ausgeben. Darüber hinaus hat Nvidia bestätigt, dass das Treiber-Update auch bei gleichwertigen Laptops der GTX 10- und RTX 20-Serie aktiviert wird – dh: 6-GB-Laptops der GTX 1060-Serie und höher – dadurch könnt ihr eure Leidenschaft für Ray Tracing überallhin mitnehmen.

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Denis Brown

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