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The Glass Staircase ist eine kurze, süße Hommage an den italienischen Horror

Ein guter Horrorfilm verbringt die meiste Zeit damit, Spannungen aufzubauen und sie dann im richtigen Moment und für genau die richtige Dauer freizugeben. The Glass Staircase ist ein vage „PS2-artiger“ Nervenkitzler des talentierten Low-Fi-Horrorentwicklers Puppet Combo, der dies gut demonstriert. Das Ergebnis seines Schaffens hat zwar noch raue Ecken und Kanten, resultiert aber in einem sehr gut erzählten, in etwa filmlangen Stück Gruseln. Schaut euch unten den Trailer an, der vielleicht etwas zu viel verrät.

Während die meisten Horrorspiele die Gesetze des Films meiden und direkt in die Action eintauchen, widmet sich die gesamte erste Hälfte von The Glass Staircase der Etablierung der Kulissen. Ihr übernehmt die Rolle einer Reihe junger Frauen in einer Art Villa aus dem frühen 19. Jahrhundert, in der sich eins eine Behandlungseinrichtung befand. Ihr wandert herum, erledigt Aufgaben, die euch eine Stimme über die Sprechanlage zuweist, und kommt langsam auf den Trichter, dass etwas nicht stimmt. Aber wie bei jedem guten Film dürfr ihr euch nur in der Spannung hin und her wälzen und wisst, dass etwas Schreckliches passieren wird, aber nicht wo und wann.

Obwohl der Rest des Spiels etwas actionorientierter ist, gibt es wenige obligatorische Kämpfe. Gut die Hälfte des Spaßes besteht darin, herauszufinden, was hinter der nächsten Ecke lauert. Allerdings trägt das geringe Budget der Prouktion zur Gesamtstimmunbg bei. Die Umgebungen sind zwar detailliert, komplex und verfügen über gut ausgewählte Kamerawinkel, die Charaktermodelle sind jedoch einfach und haben nur wenige Animationen. Wie bei vielen alten Horrorklassikern findet der Horror hauptsächlich im Kopf statt.

Ähnlichkeiten mit Produktionen aus PS2-Zeiten sind nicht zu leugnen, dennoch erinnert es an vielen Stellen eher an den Stil der alten Alone In The Dark-Ära und bewegt sich phasenweise eher auf dem Niveau früherer PS1-Spiele. Wenn ihr den körnigen Look und die großen Pixel nicht ausstehen könnt, greift ein kürzlich veröffentlichtes Update, das eine Art „HD-Remaster“ -Modus enthält, in welchem alle beabsichtigten Nachbearbeitungs-Effekte abgeschaltet werden. Es gibt auch einen integrierten Cheat-Modus, falls ihr Teile überspringen wollt. Details findet ihr hier auf der Update-Seite.

The Glass Staircase ist jetzt für $5,95 auf Itch erhältlich, wo ihr zudem alle anderen Spiele von Puppet Combo findet – mit aussagekräftigen Titeln wie „The Power Drill Massacre“ und „Babysitter Bloodbath“.

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Denis Brown

Contributor

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