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Bioware plaudert über die ursprüngliche Ausrichtung von Dragon Age 4

Berichte aus dem Hause BioWare klingen nach wie vor düster, wenngleich iim Vergleich mit anderen größeren Spielestudios nicht ungewöhnlich. Nach der Analyse von Anthems schwieriger Entwicklung in der vergangenen Woche hat Kotaku weiter erforscht, wie es um den Status von Dragon Age 4 steht. Wir wissen seit einiger Zeit, dass die Entwicklung des Spiels (unter dem Codenamen ‚Joplin‘) im Jahr 2017 beendet wurde, und sich das Spiel in seiner jetzigen Form noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet. Dank des heutigen Kotaku-Berichts haben wir eine ungefähre Vorstellung davon, was Joplin war: Ein Spiel mystischer Spionage-Überfälle, die im vom Zauberern regierten Tevinter Imperium angesiedelt sind. Oh, was hätte daraus werden können…

Das Frustrierendste an Kotakus Geschichte ist, dass die Entwickler laut den ehemaligen und aktiven BioWare-Leuten, mit denen sie gesprochen haben, große Hoffnungen für ‚Joplin‘ hegten. Ein an Joplin beteiligter Entwickler wird mit den Worten zitiert: „Die Projektleitung stimmte zu, dass wir das nicht noch einmal tun konnten“, und bezog sich dabei auf die brutalen Überstunden, die erforderlich waren, um Dragon Age: Inquisition zu komplettieren. Das Joplin-Team hört sich an, als hätten sie Pläne gehabt, die darauf abzielten, ein Spiel aufzubauen, das „kleiner ist als Dragon Age: Inquisition, aber viel mehr Auswahlmöglichkeiten für die Spieler bietet“. Die Dinge liefen reibungslos, doch dann kam Mass Effect: Andromeda.

BioWare setzte Joplin Ende 2016 in die Warteschleife, um das gesamtes Entwicklerteam auf Mass Effect: Andromeda umzusatteln und es endlich zu veröffentlichen, wobei diese Gruppe unter dem Titel „Dragon Age Finaling Team“ geführt wurde. Nach ihrer Rückkehr schlug der Blitz im Jahr 2017 erneut ein: Das BioWare-Management strich Joplin und verlegte einen Großteil des Teams zu Anthem, das mehr Personal benötigte. Das nun in der Entwicklung befindliche Dragon Age 4 mit dem Codenamen „Morrison“ wird „auf den Tools und der Codebase von Anthem aufgebaut“ und „ist mit einer Live-Service-Komponente geplant“.

Trotzdem ist nicht alles vergebens gewesen. Der Kotaku-Bericht zeichnet ein hoffnungsvolles Bild von Morrisons früherer Entwicklung. Dabei wurde von einer Hauptgeschichte „für Einzelspieler“ gesprochen und einem Multiplayer-Anteil, der „die Spieler am Ball hält, damit sie tatsächlich an Post-Launch-Inhalten festhalten“, aber das ist alles derzeit vage. Im Moment ist es noch zu früh, um etwas handfeste Informationen zu bestätigen. Dragon Age 4 ist in seiner jetzigen Inkarnation erst anderthalb Jahre in der Entwicklung und wird voraussichtlich noch zwei oder drei Jahre in Entwicklung verbleiben. EIn dieser Zeit kann sich einiges ändern, möglicherweise sogar in Konsequenz auf Anthems wackeligen Start.

Es wäre wahrscheinlich töricht, über Dragon Age 4 weiter zu spekulieren, aber es bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung reibungsloser verläuft und weniger panische Überstunden erforderlich sind als beim Vorgänger. Alles, was wir wissen, ist, dass es wahrscheinlich einmal ein Dragon Age-Spiel gab, in dem es um Zauberer-Überfälle ging, und das gibt es nicht mehr. Ihr könnt und solltet Kotakus vollständigen Bericht hier lesen.

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Denis Brown

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