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Nvidias neue GTX 1650 frisst nur schlanke 75 Watt

Gerade als wir dachten, Nvidias „Lasst uns alle zwei Wochen eine neue Grafikkarte veröffentlichen“ – Phase wäre endgültig vorbei, kommt der Hardware-Riese mit der GeForce GTX 1650 daher. Die zugehörigen Treiber wurden erst vor kurzem zur Verfügung gestellt – es wird also einige Zeit dauern, bis die üblichen Benchmarkwerte erscheinen, aber nach einem flüchtigen Blick auf die Spezifikationen und den niedrigen Preis von rund 149 Dollar (Euro-Preise stehen noch aus) könnte dies der offizielle Turing-Nachfolger der GTX 1050 Ti werden, auf den so viele Spieler gewartet haben.

Die GTX 1650 verfügt wie Nvidias bessere Grafikkarten – die großen Brüder GTX 1660 und GTX 1660 Ti – über eine der neuen Turing-GPUs von Nvidia (TU117), hat jedoch keine der ausgefallenen Raytracing- oder DLSS – Tricks auf Lager, wie die RTX-Reihe. Stattdessen gibt es nur die gleichen Turing-basierten Shader-Bits und -Bobs, die die Ausführung einiger Spiele hoffentlich erleichtern, sobald die Unterstützung für die genannten Shader breiter wird. Momentan ist Wolfenstein II das einzige Spiel, das Nvidias Super-Shader-Technologie nutzen kann.

Das Shader-Material ist für viele Normalo-Gamer nicht so wichtig, da die generellen Leistungssteigerungen, bereits bei der GTX 1660 und GTX 1660 Ti (im Vergleich zu ihren Vorgängern der GTX 10-Serie) herausragend waren. Wir gehen nicht davon aus, dass die GTX 1650 plötzlich Spiele mit 60 Bildern pro Sekunde bei maximalen Einstellungen abspielt, aber Nvidia behauptet, dass die GTX 1650 bei Spielen mit einer Auflösung von 1080p um bis zu 70% schneller sein wird als die normale GTX 1050, und doppelt so schnell ist wie die GTX 950 (ebenfalls bei 1080p). Während die GTX 1050 Ti heutzutage eher eine mittelmäßige 1080p-Qualitätskarte ist, dürfte die GTX 1650 das High-End-gegenstück dazu sein. UZumindest wenn man auf Auflösungen jenseits des Full-HD verzichten kann.

Wie bei der GTX 1050 ist auch hier kein zusätzlicher Stromanschluss erforderlich, da nur 75 Watt verbraten werden. Dies bedeutet, dass ihr das Gerät direkt auf euer Motherboard stecken könnt, ohne euch Sorgen zu machen, ob ihr dafür ein ausreichend starkes Netzteil habt. Außerdem wird die Kabelführung auf ein Minimum reduziert.

Beim Rest der Spezifikationen wären 4 GB GDDR5-Speicher, 896 CUDA-Cores und ein GPU-Takt von 1485 MHz bzw. 1665 MHz (Boost) erwähnenswert. Die vorangegangenen Zahlen sind zwar kein massiver Vorsprung im Vergleich zur GTX 1050 Ti, die zwar insgesamt 4 GB GDDR5-Speicher, aber nur 768 CUDA-Kerne hatte, aber es ist definitiv der Schritt nach oben von der regulären GTX 1050, die nur 2 GB GDDR5-Speicher und 640 CUDA-Kerne mitrbrachte.

Wie gut sich die neue Karte schlägt, werden natürlich die Benchmarks zeigen, aber angesichts der Tatsache, dass die Preise der GTX 1050 Ti derzeit bei etwa 170 USD liegen, wäre es verwunderlich, wenn die GTX 1650 am Ende kein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis hätte.

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Denis Brown

Contributor

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