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DDoS-Hacker zu 27 Monaten Haft und heftiger Geldstrafe verurteilt

Die Mühlen der Gerechtigkeit drehen sich langsam, aber sie wirken mit herftiger Kraft. Einer der Hacker für Denial-of-Service-Angriffe auf Sony Online Entertainment (jetzt Daybreak), Blizzard und Riot Games Ende 2013 / Anfang 2014 wurde zu zwei Jahren Gefängnis und 95.000 US-Dollar Schadenersatz für Daybreak verurteilt. Wie von Polygon berichtet, war Austin Thompson Teil der Hacking-Gruppe „DerpTrolling“, die sich einen Spaß erlaubte, indem sie Spieleserver umwarf und auf Twitter damit prahlte. Der verurteilende Richter fand es nicht so lustig und akzeptierte ein Bekenntnis für „Schäden an einem geschützten Computer“.

In der Urteilsverkündung (hier zu sehen) heißt es, dass die Höchststrafe bis zu zehn Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar betragen könnte. Thompson scheint in diesem Fall ein leichtes Ziel gewesen zu sein, er hat DerpTrollings öffentliches Social Media-Konto geführt, im Voraus angekündigt, dass ein Angriff geplant war, und dann Bilder veröffentlicht, die den angerichteten Schaden bestätigen. Blöder geht es kaum.

Wie Polygon betont, ist dies nicht das erste Mal, dass eine Haftstrafe für einen DDoS-Angriff verhängt wird. Trotzdem ist es eine harsche Strafe und vergleichbar mit einer zweijährigen Haftstrafe in Großbritannien für die Erstellung von Tools, die zur Durchführung solcher Angriffe verwendet werden. Wir gehen davon aus, dass die Geldstrafe wahrscheinlich ausreichen würde, um Wiederholungsdelikte zu unterbinden. Während es sich zweifellos um einen Angriff auf ein Computernetzwerk eines Unternehmens handelte, war das Endergebnis für die Endbenutzer kaum mehr als eine Irritation und eine kleine finanzielle Einbuße für das Unternehmen.

Eigentlich sollte dieses Urteil andere davon abhalten, so etwas zu versuchen (oder zumindest davon abhalten, es öffentlich zu machen). Aber angesichts der Tatsache, dass Square Enix kürzlich verlauten ließ, dass der Start der neuen Final Fantasy XIV-Erweiterung mit einem DDoS-Angriff einhergeht, bleibt die Frage offen, wie stark der Abschreckungseffekt wirklich. ist.

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Denis Brown

Contributor

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