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G2A schiebt PR-Faux-Pas auf einen einzelnen Mitarbeiter

Der Haupt-Reseller-Marktplatz G2A sollte sich gut überlegen überlegen, ob er nach einer Reihe von PR-Reinfällen, die in einem offensichtlichen Versuch gipfelten, Medienunternehmen zur Veröffentlichung gewisser Werbemaßnahmen zu bewegen, ob er nicht erst einmal klar Schiff macht. Thomas Faust von Indie Games Plus hat das Fass aufgemacht und über Twitter eine E-Mail geteilt, die er kurz zuvor erhalten hatte. Darin drängt G2A darauf, dass ein „unvoreingenommenes“ Schriftstück , das sie geschrieben haben , veröffentlicht wird, ohne ausdrücklich zu erwähnen, dass es von ihnen stammt. G2A hat seitdem geantwortet und bestätigt, dass die E-Mail authentisch ist, behauptet jedoch, dass sie „von unserem Mitarbeiter ohne Autorisierung gesendet wurde“.

Unabhängig davon, ob man der Ansicht ist, dass es sich bei G2A um einen Einzelfall handelt, der vollständig von einem abtrünnigen Mitarbeiter verursacht wurde, verstieß der Plan eindeutig gegen internationale Werbestandards. Das Veröffentlichen von Werbung ohne Offenlegung verstößt sowohl gegen die britischen Werbestandards als auch gegen die Vorschriften der US Federal Trading Commission, und im Rest der Welt verhält es sicherlich ähnlich. Die Darelegung der E-Mail mit dem „unvoreingenommene Artikel“ namens „Verkauf gestohlener Freischalt-Keys auf Spielemarktplätzen ist so gut wie unmöglich“, verleiht all dem einen zusätzlichen lächerlichen Geschmack.

Dies kommt nach einer sehr schwierigen Woche für G2A. Wie PC Gamer berichtet, haben mehrere Entwickler (einschließlich Rami Ismail von Vlambeer) öffentlich erklärt, dass es ihnen lieber ist, wenn die Leute ihre Spiele einfach raubkopieren, als sie bei großen Resellern zu kaufen. Ismail fuhr fort: „Diese Websites kosten uns so viel potenzielle Entwicklungszeit beim Kundenservice, bei der Untersuchung falscher Schlüsselanfragen, beim Herausfinden von Kreditkartenrückbuchungen und vielem mehr.“ Die Situation eskalierte weiter, als der Vertreter vom Publisher No More Robots Mike Rose eine Petition rund um G2A einreichte, um die Verbreitung von Indie-Spielen zu beenden (nochmals vielen Dank, PCG).

Ob nun Plan eines einzelnen Mitarbeiters oder nicht, die Absicht, die PR-Gegenreaktion durch anonymes Veröffentlichen entlastender Neckereien zu ändern, ist erstaunlich schlecht. Es war nur einen Schreiber nötig, der die E-Mails teilte, damit innerhalb von Minuten alles zusammenbrach und eine noch größere Welle negativer Presse einsetzte. Die Tatsache, dass G2A darauf mit dem Anschwärzen eines einzelenen Mitarbeiters reagierte, ist nur noch die Kirsche auf einem hoch aufragenden Eisbecher mit übler Stimmung. Inzwischen hat die Petition über 3.000 Unterschriften.

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Denis Brown

Contributor

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