The Evil Within 2 ist ein gemütlich-zerstörerisches Spiel und eine klasse Fortsetzung

Mein Stand in The Evil Within 2 vor drei Tagen: über sieben Stunden drin und im vierten von 17 Kapiteln. Das lässt sich in Sachen Spielzeit nicht einfach hochrechnen, spricht aber für ein gemütliches Spiel. Es ist die vielleicht verstörendste Erkenntnis über ein auf viele Arten verstörendes und in der Abfolge absurder Geschehnisse selten ruhendes Spiel, soweit eine Stadt voller Leichenberge empfundene Gemütlichkeit für euch zulässt. Ihr seht das brennende Gesicht eurer Spieltochter, als wäre es der Nazi am Ende von Indiana Jones. Ihr seht, wie eine Geisterfrau aus einer Jukebox krabbelt und ein Kerl mit Erbrochenem gemästet wird. Alles schön und wurscht. Mein Evil Within 2 ist trotzdem dem langsamen Tempo verpflichtet (derzeit Kapitel 9). Read the rest of this entry »

Und, was kann Elex so? Schauen wir mal

Elex beginnt damit, jemandem aus der Wildnis in die Zivilisation hinterherzurennen. Irgendwie so eine Sache in den Spielen von Piranha Bytes, was? Nehmen wir die Gothics: Der alte Jäger/Bauer/Söldner lungert immer irgendwo herum und hat sein Geschäft im Unterholz zu verrichten, wofür er schlagkräftige Unterstützung für angemessen hält. Und nun schon wieder die vorneweg rennende Starthilfe auf zwei Beinen, die sich umdreht und artig stehen bleibt, fällt man zu weit zurück, weil Truhen und verlassene Lagerstätten am Wegesrand zu verlockend sind. Read the rest of this entry »

Warum A Hat in Time ein wundervolles Spiel ist? Hat mit verschiedenen Dingen zu tun

hattime

Eine Sache, die mir an A Hat in Time [offizielle Seite] am besten gefällt, hat zu tun mit einem Bosskampf gegen eine unerwartet akrobatische Toilette, während die Zuschauer drumherum Rosen in die Arena werfen. Was für ein Spektakel! Es hat zu tun mit einem Waldlevel, in dem der Hauptcharakter ‘Hat Girl’ Zeitungen auswerfen fährt, nachdem sie sich mit der Spezialfunktion ihrer Sprintkappe einen Motorroller unter den Hintern klemmt. Mehrere dieser titelgebenden Hüte sind mit gesammelten Garnrollen fertigbar, jeder mit eigener Spezialfähigkeit. Es hat zu tun mit einer Villa, in der sie ein Monstrum durch die Flure hetzt und zum Verstecken unter Tischen zwingt. Read the rest of this entry »

Hellblade: Senua’s Sacrifice – Test


Die Stimmen hören nicht auf. Sie flüstern mir ins Ohr, nagen aus allen Richtungen an meinem Schädel. “Kehr um”, sagt eine von ihnen, “sie beobachten dich”. “Sie fällt jedes Mal auf ihre Tricks herein”, sagt eine andere gackernd, während Senua schreit. Mehr als einmal in Hellblade: Senua’s Sacrifice [offizielle Seite] musste ich gegen den Drang ankämpfen, mir die Kopfhörer von den Ohren zu reißen. Als Darstellung, wie entsetzlich sich das Leben mit einer Psychose gestaltet, ist Hellblade zweifellos ein Erfolg. Es nutzt Senuas Krankheit als Pfad in eine exzellente Acht-Stunden-Geschichte über Liebe und Verlust. Aber manchmal, besonders in den Kampfpassagen, ist es aus den falschen Gründen nur schwer spielbar. Read the rest of this entry »